أيلول/سبتمبر 04, 2026

 Der Ahwasischer Verein für Menschenrechte e.V. veranstaltete gestern in der niederländischen Stadt Utrecht ein Menschenrechtsseminar unter dem Titel „Menschenrechtsverletzungen in Ahwaz und die Verantwortung der internationalen Gemeinschaft“. An der Veranstaltung nahmen mehrere eingeladene Menschenrechts- und humanitäre Organisationen teil, darunter das Ahwazische Gefangenennetzwerk, das Ahwazische Menschenrechtszentrum, das Ahwazische Menschenrechtsnetzwerk, die Organisation für Menschenrechte (AHRO), die Menschenrechtsorganisation Südaserbaidschans sowie zahlreiche Aktivisten, Akademiker und Vertreter zivilgesellschaftlicher und kultureller Institutionen wie die Al-Shorouq-Kulturstiftung und die Bilad-Kulturstiftung.

Das Seminar begann um 14:30 Uhr mit einer Begrüßungsrede von Herrn Saad Al-Kaabi, Mitglied der Ahwasischen Menschenrechtsorganisation. Er hieß die Anwesenden willkommen und betonte die Wichtigkeit, die gegen das Ahwazische Volk begangenen Menschenrechtsverletzungen zu dokumentieren und sie auf internationaler Ebene sichtbar zu machen. Anschließend stellte die Ahwasische Menschenrechtsorganisation ihren Bericht über die Umweltzerstörung in Ahwaz vor, der Flussverschmutzung, die Degradation landwirtschaftlicher Flächen, Desertifikation, Luftverschmutzung und klimatische Veränderungen aufgrund staatlicher Projekte und Politiken behandelte. Herr Nasser Kazem erläuterte die wichtigsten Inhalte des Berichts und betonte, dass diese systematischen Praktiken gemäß internationalem Recht den Tatbestand des Völkermords erfüllen, da sie das Leben und die Existenz der indigenen Bevölkerung bedrohen.

Danach präsentierte Dr. Hussein Al-Hazbawi eine umfassende wissenschaftliche Analyse zu den gesundheitlichen Folgen der Umweltzerstörung und wies auf die zunehmende Verbreitung von Atemwegserkrankungen, Krebs und die Verschlechterung der allgemeinen Gesundheit hin. Im Anschluss sprach die Menschenrechtsorganisation Südaserbaidschans. Herr Harai Fathipour erklärte, dass die iranischen Behörden eine systematische Unterdrückung gegen die Bevölkerung Südaserbaidschans ausüben, einschließlich der Zerstörung wirtschaftlicher Strukturen und der Verweigerung grundlegender Rechte. Er forderte die internationale Gemeinschaft auf, eine entschiedene Haltung gegenüber diesen Verstößen einzunehmen, und bekräftigte die Solidarität mit dem arabisch-ahwasischen Volk, das ähnlichen Maßnahmen ausgesetzt ist.

Danach folgte der Beitrag des Ahwasischen Menschenrechtszentrums, das die Bedeutung der fortgesetzten Aufdeckung von Verstößen und deren Weiterleitung an internationale Gremien hervorhob. Die Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen sei eine rechtliche und moralische Pflicht, die nicht vernachlässigt werden dürfe.

Im zweiten Teil des Seminars hielt das Ahwasische Gefangenennetzwerk den ersten Vortrag, präsentiert von der Menschenrechtsaktivistin Riham Al-Qasim. Sie berichtete über die Situation der Ahwasischen Gefangenen, die Folter, erzwungene Geständnisse und unfairen Urteile nicht unabhängiger Gerichte ausgesetzt sind. Sie betonte die Notwendigkeit, politische Gefangene zu schützen und ihre gesetzlichen Rechte zu gewährleisten. Anschließend sprach der Akademiker Prof. Jawad Al-Heidari über die Verantwortung des Völkerrechts gegenüber den in Ahwaz begangenen Verstößen und hob hervor, dass die internationale Gemeinschaft über rechtliche Instrumente verfügt, die aktiviert werden müssen, um Verantwortliche zur Rechenschaft zu ziehen.

Danach sprach das Ahwasische Menschenrechtsnetzwerk und konzentrierte sich auf die Politik der demografischen Veränderung in Ahwaz, einschließlich der Vertreibung der indigenen Bevölkerung, Landenteignung und Ansiedlung neuer Bevölkerungsgruppen. Diese Maßnahmen zielten darauf ab, die nationale Identität der Ahwasier auszulöschen. Die Menschenrechtsorganisation AHRO betonte ebenfalls die Bedeutung der fortgesetzten Menschenrechtsarbeit auf internationaler Ebene und die Notwendigkeit, die begangenen Verstöße zu dokumentieren und publik zu machen sowie die Zusammenarbeit zwischen Ahwasischen Menschenrechtsinstitutionen zu stärken.

Am Ende der Beiträge sprach Herr Ali Al-Sari, Verantwortlicher der Bilad-Kulturstiftung, über die Gefahren des kulturellen Angriffs, der auf die Identität der Ahwasier abzielt. Er warnte vor systematischen Maßnahmen, die darauf abzielen, das nationale Bewusstsein sowie die kulturelle und sprachliche Existenz der Ahwasier zu beseitigen.

Die Al-Shorouq-Kulturstiftung übernahm von Beginn an die Medienberichterstattung der Veranstaltung. Ihr Vorsitzender, Herr Ali Al-Tarfi, dokumentierte den Ablauf des Seminars professionell, was zur Verbreitung der Botschaften und zur starken Präsenz des Seminars in den Medien und sozialen Netzwerken beitrug.

Das Seminar endete mit einer Reihe gemeinsamer Empfehlungen der teilnehmenden Institutionen, insbesondere der Notwendigkeit, die unabhängige Menschenrechtsarbeit fortzusetzen, Dokumentationsmechanismen weiterzuentwickeln, Dossiers für die Vereinten Nationen und internationale Organisationen vorzubereiten und regelmäßige Veranstaltungen zu organisieren, um das globale Bewusstsein für die Ahwaz-Frage zu stärken. Die Ahwasische Menschenrechtsorganisation dankte zudem allen Institutionen und Aktivisten, die durch ihre Teilnahme zum Erfolg und zur Bereicherung des Seminars beigetragen haben.

Ahwasischer Verein für Menschenrechte e.V.

 The Alahwazi Organization for Human Rights (A.O.H.R) held yesterday, in the Dutch city of Utrecht, a human rights seminar titled “Human Rights Violations in Ahwaz and the Responsibility of the International Community,” with the participation of several invited human rights and humanitarian institutions, including the Ahwazi Prisoners’ Network, the Ahwazi Center for Human Rights, the Ahwazi Human Rights Network, Human Rights Organization (AHRO), the South Azerbaijan Human Rights Organization, in addition to a number of activists, academics, and representatives of civil and cultural institutions such as the Al-Shorouq Cultural Foundation and the Bilad Cultural Foundation.

The seminar began at 14:30 with a welcoming speech delivered by Mr. Saad Al-Kaabi, a member of the Ahwazi Human Rights Organization, in which he welcomed the attendees and emphasized the importance of documenting and exposing the violations committed against the Ahwazi people and bringing them to international fora. Following this, the Ahwazi Human Rights Organization presented its report on environmental destruction in Ahwaz, addressing river pollution, land degradation, desertification, air pollution, and climate changes resulting from government policies and projects. Mr. Nasser Kazem elaborated on the key points of the report, stressing that these systematic practices amount to acts of genocide under international law, as they target the lives and continuity of the indigenous population in the region.

Dr. Hussein Al-Hazbawi then delivered an extensive scientific presentation on the health impacts of environmental destruction, pointing to the spread of respiratory and cancerous diseases and the deterioration of public health caused by escalating pollution. After his intervention, the South Azerbaijan Human Rights Organization delivered its remarks, during which Mr. Harai Fathipour affirmed that Iranian authorities practice systematic oppression against the people of South Azerbaijan, including the destruction of the economic structure and the deprivation of basic rights. He called on the international community to take a firm stance toward these violations, expressing solidarity with the Arab Ahwazi people who face similar policies.

The Ahwazi Center for Human Rights then presented its statement, stressing the importance of continuing to expose violations and submitting them to international bodies, emphasizing that documenting abuses is a legal and ethical responsibility that must not be abandoned.

In the second part of the seminar, the first presentation came from the Ahwazi Prisoners’ Network, delivered by human rights activist Riham Al-Qasim, who discussed the conditions of Ahwazi detainees and the torture they face, the extraction of confessions under coercion, and the unfair rulings issued by non-independent courts. She stressed the need to protect political prisoners and guarantee their legal rights. She was followed by academic Professor Jawad Al-Heidari, who spoke about the responsibility of international law toward the violations committed in Ahwaz, stressing that the international community has legal tools that must be activated to hold perpetrators accountable.

Following that, the Alahwazi Organization for Human Rights (A.O.H.R) Network delivered a speech focusing on demographic change policies in Ahwaz, including the displacement of indigenous people, land confiscation, and the settlement of newcomers, affirming that these policies aim to erase the Ahwazi national identity. Human Rights Organization (AHRO) then delivered a speech emphasizing the importance of continuing human rights advocacy in international platforms, exposing ongoing violations, and enhancing cooperation among Ahwazi human rights institutions.

At the conclusion of the interventions, Mr. Ali Al-Sari, an official at the Bilad Cultural Foundation, delivered an important statement on the dangers of cultural invasion targeting Ahwazi identity, warning against systematic policies that aim to uproot national consciousness and the cultural and linguistic existence of Ahwazis.

From the beginning of the seminar, the Al-Shorouq Cultural Foundation assumed responsibility for the media coverage of the event, with the foundation’s president, Mr. Ali Al-Tarfi, overseeing the media work and documenting the seminar’s proceedings professionally, contributing to amplifying its message and presence in the media and on social networks.

The seminar concluded by affirming a set of joint recommendations from the participating institutions, most notably the need to continue independent human rights work, develop documentation mechanisms, prepare files for submission to the United Nations and international organizations, and organize periodic events to raise global awareness of the Ahwazi cause. The Ahwazi Human Rights Organization also expressed its gratitude and appreciation to all institutions and activists who attended and contributed to the success and enrichment of the seminar.

 

Alahwazi Organization for Human Rights (A.O.H.R)

سازمان أحوازي حقوق بشر  روز گذشته در شهر اوتریخت هلند، نشستی حقوق بشری با عنوان «نقض حقوق بشر در احواز و مسئولیت جامعه بین‌المللی» برگزار کرد. در این نشست شماری از نهادهای حقوقی و بشردوستانه دعوت‌شده حضور داشتند؛ از جمله شبکه اسیر احوازی، مرکز حقوق بشر احواز، شبکه حقوق بشر احواز، سازمان حقوق بشر (اهرو)، سازمان حقوق بشر آذربایجان جنوبی، و نیز تعدادی از فعالان، دانشگاهیان و نمایندگان نهادهای مدنی و فرهنگی همچون مؤسسه فرهنگی الشروق و مؤسسه فرهنگی بلاد.

نشست در ساعت ۱۴:۳۰ با سخنرانی خوش‌آمدگویی آقای سعد الکعبی، عضو سازمان أحوازي حقوق بشر ، آغاز شد. او ضمن خوش‌آمدگویی به حاضران، بر اهمیت مستندسازی و افشای نقض‌های صورت‌گرفته علیه ملت احواز و بازتاب آن‌ها در محافل بین‌المللی تأکید کرد. پس از آن، سازمان حقوق بشر احواز گزارش خود درباره تخریب محیط‌زیست در احواز را ارائه داد که شامل آلودگی رودخانه‌ها، فرسایش زمین‌های کشاورزی، بیابان‌زایی، آلودگی هوا و تغییرات اقلیمی ناشی از سیاست‌ها و پروژه‌های دولتی بود. آقای ناصر کاظم مهم‌ترین محتوای گزارش را تشریح کرد و تأکید نمود که این اقدامات سازمان‌یافته طبق قوانین بین‌المللی در سطح «نسل‌کشی» قرار می‌گیرند، زیرا حیات و استمرار مردم بومی منطقه را هدف قرار می‌دهند.

سپس دکتر حسین حزباوی ارائه‌ای علمی درباره پیامدهای بهداشتی تخریب محیط‌زیست ارائه کرد و به گسترش بیماری‌های تنفسی و سرطانی و نیز کاهش سلامت عمومی بر اثر آلودگی‌های رو به افزایش اشاره نمود. پس از او، سازمان حقوق بشر آذربایجان جنوبی به سخنرانی پرداخت و آقای هرای فتحی‌پور تأکید کرد که حکومت ایران سرکوبی نظام‌مند علیه مردم آذربایجان جنوبی اعمال می‌کند، از جمله تخریب ساختار اقتصادی و محروم‌کردن مردم از حقوق اساسی‌شان. او خواستار موضع‌گیری قاطع جامعه بین‌المللی شد و همبستگی خود را با مردم عرب احواز که با سیاست‌های مشابه روبه‌رو هستند اعلام کرد.

در ادامه، مرکز حقوق بشر احواز سخنرانی خود را ارائه داد و بر اهمیت ادامه افشای جنایات و ارجاع آن‌ها به نهادهای بین‌المللی تأکید کرد و افزود که مستندسازی نقض‌ها مسئولیتی قانونی و اخلاقی است که نباید از آن عقب‌نشینی کرد.

در بخش دوم نشست، نخستین حضور از سوی شبکه اسیر احوازی بود که توسط فعال حقوق بشر خانم رِهام القاسم ارائه شد. او وضعیت زندانیان احوازی و شکنجه، اعتراف‌گیری اجباری و احکام ناعادلانه صادره از دادگاه‌های غیرمستقل را تشریح کرد و بر لزوم حمایت از زندانیان سیاسی و تضمین حقوق قانونی آن‌ها تأکید نمود. سپس استاد دانشگاه، جواد الحیدری، درباره مسئولیت حقوق بین‌الملل در قبال نقض‌های صورت‌گرفته در احواز سخن گفت و بر ضرورت فعال‌سازی ابزارهای قانونی جامعه بین‌المللی برای محاکمه عاملان این جنایات تأکید کرد.

پس از آن، شبکه حقوق بشر احواز سخنرانی خود را ارائه داد و بر سیاست‌های تغییر جمعیتی در احواز از جمله کوچاندن بومیان، مصادره زمین‌ها و اسکان جمعیت مهاجر تمرکز کرد و تأکید نمود که این سیاست‌ها با هدف محو هویت ملی احواز انجام می‌شود. سپس سازمان اهرو بر اهمیت ادامه فعالیت حقوقی در محافل بین‌المللی و افشای نقض‌ها و تقویت همکاری میان نهادهای حقوق بشری احواز تأکید کرد.

در پایان ارائه‌ها، آقای علی الساری، از مسئولان مؤسسه فرهنگی بلاد، درباره خطرات «تهاجم فرهنگی» که هویت احوازی را هدف قرار داده سخنرانی کرد و نسبت به سیاست‌های سازمان‌یافته‌ای که قصد دارند آگاهی ملی و وجود فرهنگی و زبانی احواز را از بین ببرند هشدار داد.

از ابتدای برگزاری نشست، پوشش رسانه‌ای این رویداد بر عهده مؤسسه فرهنگی الشروق بود و رئیس این مؤسسه، آقای علی الطرفی، کارهای رسانه‌ای و مستندسازی نشست را به‌طور حرفه‌ای پیگیری کرد که این امر در رساندن پیام‌های نشست و افزایش بازتاب آن در رسانه‌ها و شبکه‌های اجتماعی نقش مؤثری داشت.

نشست با تأکید بر مجموعه‌ای از توصیه‌های مشترک میان نهادهای حاضر پایان یافت؛ از جمله ادامه فعالیت مستقل حقوق بشری، توسعه سازوکارهای مستندسازی، تهیه پرونده‌هایی برای ارائه به سازمان ملل و نهادهای بین‌المللی، و برگزاری رویدادهای دوره‌ای برای افزایش آگاهی جهانی نسبت به مسئله احواز. همچنین سازمان حقوق بشر احواز از همه نهادها و فعالانی که در موفقیت این نشست سهیم بودند قدردانی کرد.

سازمان حقوق بشر احواز

Der Ahwazischer Verein für Menschenrechte e.V.  verurteilt aufs Schärfste die Festnahme der zwei arabisch-sunnitischen Bürger Reza Al-Batrani und Mohammad Al-Nisi durch iranische Sicherheitskräfte am Montagmorgen, dem 8. Dezember 2025, im Stadtteil Kut Abdullah in der Hauptstadt Ahwas. Sie wurden nach einer Durchsuchung ihrer Häuser ohne Vorlage eines gerichtlichen Haftbefehls festgenommen und an einen unbekannten Ort gebracht, der möglicherweise eines der Geheimgefängnisse des iranischen Geheimdienstes in Ahwas ist. Ihre Familien wissen bis heute nicht, wo sie festgehalten werden.

Nach verlässlichen Informationen, die der Organisation von bestätigten ahwasischen Quellen bereitgestellt wurden, umfassten die Razzien umfangreiche Durchsuchungen sowie Einschüchterungen der Familienangehörigen. Diese Festnahme ist Teil eines fortlaufenden Musters von Menschenrechtsverletzungen gegen arabisch-sunnitische Bürger in Ahwas, die aufgrund ihrer religiösen Aktivitäten und ihrer Zugehörigkeit zur sunnitischen Glaubensrichtung ins Visier genommen werden — etwas, das die iranischen Behörden als „Bedrohung der nationalen Sicherheit“ betrachten, einschließlich des Übertritts vom schiitischen zum sunnitischen Glauben.

Die Organisation betont, dass diese Festnahme eine eklatante Verletzung der Religions- und Glaubensfreiheit darstellt, wie sie in Artikel 18 des Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte garantiert wird, der jedem Menschen das Recht zusichert, jede Religion oder Überzeugung ohne Zwang oder Bedrohung anzunehmen, und der staatliche Eingriffe in friedliche religiöse Praktiken verbietet.

Laut den jährlichen Statistiken der Ahwasischen Menschenrechtsorganisation belegen die sunnitischen Gefangenen den zweiten Platz in der Anzahl der Festnahmen, während politische Aktivisten und Intellektuelle den ersten Platz einnehmen. Dies verdeutlicht die gezielte Verfolgung politisch, religiös und kulturell aktiver Gruppen durch die iranischen Behörden in Ahwas.

Der Ahwazischer Verein für Menschenrechte e.V.  fordert erneut die sofortige Freilassung der beiden Festgenommenen und die Offenlegung ihres Aufenthaltsortes. Sie macht die iranischen Behörden vollständig für ihr körperliches und psychisches Wohlergehen verantwortlich und ruft die internationale Gemeinschaft sowie Menschenrechtsorganisationen dazu auf, Druck auf Iran auszuüben, um die fortgesetzten Verletzungen gegen arabische Bürger in Ahwas zu beenden.

 

Der Ahwazischer Verein für Menschenrechte e.V. 

The Alahwazi Human Rights Organization (A.O.H.R) strongly condemns the arrest, on the morning of Monday, December 8, 2025, of two Arab Sunni citizens—Reza Al-Batrani and Mohammad Al-Nisi—by Iranian security forces in the Kut Abdullah district of Ahwaz city. They were detained after their homes were raided without the presentation of any judicial arrest warrant, and they were taken to an unknown location that may be one of the secret prisons affiliated with the Iranian intelligence services in Ahwaz. Their families still do not know their whereabouts.

According to verified Ahwazi sources who provided reliable information to the organization, the raids included extensive searches and intimidation of both families. This arrest is part of a continuous pattern of violations against Arab Sunni citizens in Ahwaz, who are targeted because of their religious activities and adherence to the Sunni faith, which the Iranian authorities view as a “threat to national security,” including abandoning Shiism and embracing Sunni Islam.

The organization affirms that this arrest constitutes a blatant violation of freedom of religion and belief as guaranteed by Article (18) of the International Covenant on Civil and Political Rights, which ensures every individual the right to adopt any religion or belief without coercion or threats, and prohibits state interference in peaceful religious practices.

According to the annual arrest statistics published by the Ahwazi Human Rights Organization, detainees from the Sunni community rank second in number of arrests, while political activists and intellectuals rank first. This reflects the Iranian authorities’ targeting of groups engaged in political, religious, and cultural activities in Ahwaz.

The Alahwazi Human Rights Organization (A.O.H.R) reiterates its demand for the immediate release of the two detainees and the disclosure of their whereabouts, holding the Iranian authorities fully responsible for their physical and psychological safety. It calls on the international community and human rights organizations to pressure Iran to halt its ongoing violations against Arab citizens in Ahwaz.

Alahwazi Human Rights Organization (A.O.H.R)

L’Organisation ahwazie (A.O.H.R)  des droits de l’homme condamne fermement l’arrestation, le lundi matin 8 décembre 2025, de deux citoyens arabes sunnites — Reza Al-Batrani et Mohammad Al-Nissi — par les forces de sécurité iraniennes dans le quartier de Kout Abdallah, à Ahwaz. Ils ont été arrêtés après la perquisition de leurs domiciles sans présentation d’un mandat judiciaire et transférés vers un lieu inconnu, qui pourrait être l’une des prisons secrètes appartenant aux services de renseignement iraniens à Ahwaz. Leurs familles ignorent toujours où ils se trouvent.

Selon des informations fiables obtenues par l’organisation auprès de sources ahwazies vérifiées, les opérations de raid ont impliqué des fouilles approfondies ainsi que l’intimidation des membres des deux familles. Cette arrestation s’inscrit dans un schéma continu de violations visant les citoyens arabes sunnites d’Ahwaz, ciblés en raison de leurs activités religieuses et de leur appartenance au sunnisme, considéré par les autorités iraniennes comme une « menace pour la sécurité nationale », notamment dans les cas de conversion du chiisme vers le sunnisme.

L’organisation affirme que cette arrestation constitue une violation flagrante de la liberté de religion et de croyance garantie par l’article 18 du Pacte international relatif aux droits civils et politiques, qui assure à chaque individu le droit d’adopter la religion ou la conviction de son choix sans contrainte ni menace, et interdit toute ingérence forcée de l’État dans les pratiques religieuses pacifiques.

D’après les statistiques annuelles publiées par l’Organisation ahwazie des droits de l’homme, les détenus sunnites occupent la deuxième place en nombre d’arrestations, tandis que les militants politiques et intellectuels occupent la première. Cela reflète le ciblage systématique de groupes engagés dans des activités politiques, religieuses et culturelles à Ahwaz.

L’Organisation ahwazie (A.O.H.R) des droits de l’homme réitère sa demande de libération immédiate des deux détenus et de la divulgation de leur lieu de détention, et tient les autorités iraniennes pleinement responsables de leur sécurité physique et psychologique. Elle appelle la communauté internationale et les organisations de défense des droits humains à faire pression sur l’Iran pour mettre fin aux violations continues visant les citoyens arabes d’Ahwaz.

Organisation ahwazie des droits de l’homme (A.O.H.R) 

سازمان أحوازي حقوق بشر به‌شدت بازداشت دو شهروند عرب اهل سنت، رضا البترانی و محمد النیسی، توسط نیروهای امنیتی ایران در صبح روز دوشنبه ۸ دسامبر ۲۰۲۵ در منطقه کوت عبدالله شهر احواز را محکوم می‌کند. این دو پس از یورش به منازلشان بدون ارائه هرگونه حکم قضایی بازداشت شده و به مکان نامعلومی منتقل شدند که احتمالاً یکی از زندان‌های مخفی وابسته به وزارت اطلاعات ایران در احواز است. خانواده‌های آنان تاکنون از محل نگهداری‌شان بی‌خبرند.

بر اساس اطلاعات موثق به‌دست‌آمده از منابع معتبر احوازی، این یورش‌ها شامل بازرسی گسترده و ایجاد رعب و وحشت در میان اعضای خانواده‌ها بوده است. این بازداشت در چارچوب الگوی مستمر نقض حقوق شهروندان عرب اهل سنت در احواز صورت می‌گیرد؛ شهروندانی که به دلیل فعالیت‌های دینی و گرایش به مذهب اهل سنت هدف قرار می‌گیرند، امری که مقامات ایرانی آن را «تهدیدی علیه امنیت ملی» تلقی می‌کنند، از جمله ترک مذهب شیعه و پیروی از مذهب اهل سنت.

این سازمان تأکید می‌کند که این بازداشت نقض آشکار آزادی دین و عقیده است؛ آزادی‌ای که طبق ماده ۱۸ میثاق بین‌المللی حقوق مدنی و سیاسی تضمین شده و به هر فرد حق انتخاب دین یا عقیده بدون اجبار یا تهدید را می‌دهد و دخالت اجباری دولت در اعمال دینی مسالمت‌آمیز را ممنوع می‌کند.

براساس آمار سالانه بازداشت‌ها که توسط سازمان حقوق بشر احواز منتشر می‌شود، بازداشت‌شدگان اهل سنت از نظر تعداد در جایگاه دوم قرار دارند، در حالی که فعالان سیاسی و روشنفکران در جایگاه اول هستند. این امر نشان‌دهنده هدف‌گیری گروه‌هایی است که در فعالیت‌های سیاسی، دینی و فرهنگی در احواز نقش دارند.

سازمان أحوازي حقوق بشر  خواستار آزادی فوری این دو بازداشتی و اعلام محل نگهداری آنان است و مقامات ایرانی را مسئول کامل سلامت جسمی و روانی آنان می‌داند. همچنین از جامعه بین‌المللی و نهادهای حقوق بشری می‌خواهد تا برای توقف نقض مستمر حقوق شهروندان عرب در احواز بر ایران فشار وارد کنند.

سازمان أحوازي حقوق بشر 

تدين المنظمة الأحوازية لحقوق الإنسان بشدة اعتقال قوات أمنية إيرانية، صباح يوم الاثنين 8 ديسمبر 2025، للمواطنَيْن العربيَّيْن من أهل السنّة رضا البتراني و محمد النیسي، من سكان منطقة كوت عبدالله في مدينة الأحواز العاصمة. وقد تم اعتقالهما بعد مداهمة منازلهما دون إبراز أي مذكرة توقيف قضائية، ونُقلا إلى جهة مجهولة قد تكون السجون السري التابعة لجهاز الاستخبارات الايراني في الأحواز، فيما لا تزال عائلتاهما تجهلان مكان احتجازهما حتى الآن.

ووفق معلومات موثوقة حصلت عليها المنظمة من مصادر أحوازية مؤثقة، فقد شملت عمليات المداهمة تفتيشاً واسعاً وإرهاباً لأفراد الأسرتين، ويأتي هذا الاعتقال ضمن نمط مستمر من الانتهاكات بحق المواطنين العرب من أهل السنّة في الأحواز، الذين يُستهدفون بسبب نشاطهم الديني وانتمائهم إلى مذهب أهل السنّة والجماعة، وهو ما تعتبره السلطات الإيرانية “تهديداً للأمن القومي”، بما في ذلك التخلي عن المذهب الشيعي واعتناق مذهب أهل السنّة والجماعة.

وتؤكد المنظمة أن هذا الاعتقال يشكل انتهاكاً صارخاً لحرية الدين والمعتقد، المكفولة وفق المادة (18) من العهد الدولي الخاص بالحقوق المدنية والسياسية، والتي تكفل لكل فرد حق اعتناق أي دين أو معتقد دون أي إكراه أو تهديد، وتحظر التدخل القسري من الدولة في الممارسات الدينية السلمية.

ووفقاً لإحصائيات الاعتقالات السنوية التي تنشرها المنظمة الأحوازية لحقوق الإنسان، يحتل المعتقلون من أهل السنّة والجماعة المركز الثاني من حيث عدد المعتقلين، فيما يحتل النشطاء السياسيون والمثقفون المركز الأول، مما يعكس استهداف السلطات الإيرانية للفئات التي تمثل نشاطاً سياسياً ودينياً وثقافياً في الأحواز.

وتؤكد المنظمة الأحوازية لحقوق الإنسان مطالبتها بالإفراج الفوري عن المعتقلين والكشف عن مكان احتجازهما، وتحميل السلطات الإيرانية المسؤولية الكاملة عن سلامتهما الجسدية والنفسية، داعية المجتمع الدولي والمنظمات الحقوقية إلى الضغط على إيران لوقف الانتهاكات المستمرة ضد المواطنين العرب في الأحواز.

 

المنظمة الأحوازية لحقوق الانسان 

أقامت المنظمة الأحوازية لحقوق الإنسان يوم أمس في مدينة أوتريخت الهولندية ندوة حقوقية بعنوان "انتهاكات حقوق الإنسان في الأحواز ومسؤولية المجتمع الدولي"، بمشاركة عدد من المؤسسات الحقوقية والإنسانية المدعوة، من بينها شبكة الأسير الأحوازي، المركز الأحوازي لحقوق الإنسان، الشبكة الأحوازية لحقوق الإنسان، منظمة حقوق الإنسان (أهرو)، منظمة أذربيجان الجنوبية لحقوق الإنسان، إضافة إلى عدد من النشطاء والأكاديميين وممثلي مؤسسات مدنية وثقافية مثل مؤسسة الشروق الثقافية ومؤسسة بلاد الثقافية.

بدأت الندوة عند الساعة 14:30 بكلمة ترحيبية ألقاها الأستاذ سعد الكعبي، عضو المنظمة الأحوازية لحقوق الإنسان، رحّب فيها بالحضور وأكد أهمية توثيق وكشف الانتهاكات المرتكبة ضد الشعب الأحوازي وتسليط الضوء عليها في المحافل الدولية. عقب ذلك، قدّمت المنظمة الأحوازية لحقوق الإنسان تقريرها حول التدمير البيئي في الأحواز، والذي تناول تلوث الأنهار وتدهور الأراضي الزراعية والتصحّر وتلوث الهواء والتغيّرات المناخية الناتجة عن السياسات والمشروعات الحكومية. وتحدّث الأستاذ ناصر كاظم موضحاً أبرز مضامين التقرير، مؤكداً أن هذه الممارسات الممنهجة ترتقي إلى مصاف جرائم الإبادة الجماعية وفقاً للقانون الدولي، لكونها تستهدف حياة السكان الأصليين ومقومات استمرارهم في الإقليم.

ثم قدّم الدكتور حسين الحزباوي عرضاً علمياً موسعاً حول الآثار الصحية للتدمير البيئي، مشيراً إلى انتشار الأمراض التنفسية والسرطانية وتدهور الصحة العامة نتيجة التلوث المتزايد. وبعد مداخلة الدكتور الحزباوي، جاءت مداخلة منظمة أذربيجان الجنوبية لحقوق الإنسان، حيث أكد السيد هاراي فتحي بور أن السلطات الإيرانية تمارس قمعاً ممنهجاً ضد الشعب في أذربيجان الجنوبية، بما في ذلك تدمير البنية الاقتصادية وحرمان السكان من حقوقهم الأساسية، مطالباً المجتمع الدولي باتخاذ موقف حاسم تجاه هذه الانتهاكات، ومشدداً على تضامنهم مع ما يتعرض له الشعب العربي الأحوازي من سياسات مشابهة.ثم جاءت كلمة المركز الأحوازي لحقوق الإنسان التي أكدت أهمية الاستمرار في فضح الجرائم والانتهاكات ورفعها إلى الهيئات الدولية، مشددة على أن توثيق الانتهاكات هو مسؤولية قانونية وأخلاقية يجب عدم التراجع عنها.

وفي الجزء الثاني من الندوة، جاءت المداخلة الأولى من شبكة الأسير الأحوازي وقدّمتها الناشطة الحقوقية رهام القاسم، التي تناولت أوضاع السجناء الأحوازيين وما يتعرضون له من تعذيب وانتزاع اعترافات تحت الإكراه وأحكام جائرة تصدرها محاكم غير مستقلة، مؤكدة ضرورة حماية المعتقلين السياسيين وضمان حقوقهم القانونية. تلتها كلمة الأكاديمي الأستاذ جواد الحيدري الذي تحدث عن مسؤولية القانون الدولي تجاه الانتهاكات المرتكبة في الأحواز، مشدداً على أن المجتمع الدولي يمتلك أدوات قانونية يجب تفعيلها لمحاسبة المسؤولين عن هذه الجرائم.

بعد ذلك جاءت كلمة الشبكة الأحوازية لحقوق الإنسان التي ركزت على سياسات التغيير الديموغرافي في الأحواز، بما في ذلك تهجير السكان الأصليين والاستيلاء على الأراضي واستقدام مستوطنين، مؤكدة أن هذه السياسات تهدف إلى طمس الهوية الوطنية الأحوازية. ثم جاءت كلمة منظمة أهرو لحقوق الإنسان التي شددت على أهمية مواصلة العمل الحقوقي في المنابر الدولية وضرورة فضح الانتهاكات المرتكبة بحق الشعب الأحوازي، والدعوة لتكثيف التعاون بين المؤسسات الحقوقية الأحوازية.

وفي ختام المشاركات، قدّم الأستاذ علي الساري، وهو مسؤول في مؤسسة بلاد الثقافية، مداخلة مهمة حول خطورة الغزو الثقافي الذي يستهدف الهوية الأحوازية، محذراً من محاولات انتزاع الوطنية والوعي القومي من الأحوازيين من خلال سياسات ثقافية ممنهجة تهدد الوجود الثقافي واللغوي للأحواز.

ومنذ بداية انعقاد الندوة، تولّت مؤسسة الشروق الثقافية مسؤولية التغطية الإعلامية للفعالية، حيث قام رئيس المؤسسة الأستاذ علي الطرفي بمتابعة العمل الإعلامي وتوثيق مجريات الندوة بشكل مهني، الأمر الذي أسهم في إيصال رسائل الندوة وتعزيز حضورها في الإعلام ووسائل التواصل.

واختُتمت الندوة بالتأكيد على مجموعة من التوصيات المشتركة بين المؤسسات المشاركة، أبرزها ضرورة استمرار العمل الحقوقي المستقل، تطوير آليات التوثيق، إعداد ملفات تُرفع إلى الأمم المتحدة والمنظمات الدولية، وتنظيم فعاليات دورية لتعزيز الوعي العالمي بالقضية الأحوازية. كما وجهت المنظمة الأحوازية لحقوق الإنسان شكرها وتقديرها إلى جميع المؤسسات والناشطين الذين حضروا وأسهموا في نجاح الندوة وإثرائها.

 

المنظمة الأحوازية لحقوق الإنسان

 

سازمان أحوازى حقوق بشر تمامی علاقه‌مندان به مسائل حقوق بشری، همچنین نهادهای حقوق بشری و رسانه‌ای، پژوهشگران و فعالان را به مشارکت در رویداد حقوق بشری که در روز شنبه ۶ دسامبر ۲۰۲۵ در هلند برگزار می‌کند، دعوت نماید. این رویداد با عنوان:

«نقض حقوق بشر در الأحواز و مسئولیت جامعه بین‌المللی»

برگزار می‌شود. این برنامه در چارچوب تلاش‌های سازمان برای برجسته‌سازی نقض‌های شدید و گسترده‌ای است که مردم احواز با آن مواجه‌اند و گشودن گفت‌وگویی تخصصی درباره نقش جامعه بین‌المللی و نهادهای حقوق بشری در حمایت از مسائل حقوق بشر و تقویت سازوکارهای نظارت و پاسخ‌گویی.

محورهای رویداد:

  • ارائه‌های تخصصی در حوزه حقوق بشر

  • سخنرانی و مشارکت کارشناسان حقوق بشر

  • نشست گفت‌وگوی آزاد برای تقویت ارتباطات و تبادل تجربیات میان شرکت‌کنندگان

جزئیات رویداد:

  • تاریخ: شنبه ۶ دسامبر ۲۰۲۵

  • زمان: از ساعت ۱۴:۰۰ تا ۱۷:۰۰

  • محل: Buurtcentrum De Schakel

  • آدرس: Schoolstraat 11, Utrecht – هلند

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