أيلول/سبتمبر 04, 2026

Iranische Besatzungsbehörden informieren den ahwasischen Aktivisten „Hassan Moslawi“ im Sheiban-Gefängnis offiziell über sein Todesurteil

Zuverlässige ahwasische Quellen haben dem Ahwasischen Verein für Menschenrechte e.V. mitgeteilt, dass die iranischen Besatzungsbehörden im laufenden Monat Juni 2026 den 38-jährigen ahwasischen Zivil- und Kulturaktivisten Hassan Moslawi (Al-Tarfi) im Sheiban-Gefängnis in der Stadt Ahwas offiziell über sein endgültiges Todesurteil informiert haben. Dies geschah, nachdem das Urteil vom Obersten Gerichtshof Irans letztinstanzlich bestätigt wurde.

Diese willkürliche Maßnahme gegen Moslawi, der sich seit 2022 in Haft befindet, lässt erneut die Alarmglocken schrillen, was das Schicksal ahwasischer Aktivisten in den Gefängnissen der Besatzungsmacht angeht. Die offizielle Zustellung des endgültigen Urteils erfolgte zwei Jahre nach dem erstinstanzlichen Schuldspruch.

Details eines ungerechten Prozesses und fabrizierte Anschuldigungen

Diese gefährlichen Entwicklungen sind das Ergebnis eines Gerichtsverfahrens, dem jegliche Mindeststandards internationaler Gerechtigkeit fehlten. Die Einzelheiten des Falls des politischen Gefangenen Hassan Moslawi stellen sich laut den Quellen wie folgt dar:

  • Festnahme und erstinstanzliches Urteil: Moslawi wurde im Jahr 2022 von den iranischen Sicherheitsbehörden festgenommen. Im August 2023 verurteilte ihn die Erste Kammer des Revolutionsgerichts in der Stadt „Mashoor“ (Mahshahr) unter dem Vorsitz von Richter Mehran Mehman-Navaz in einem Abwesenheitsverfahren wegen haltloser Vorwürfe zum Tode. Die Anklage lautete unter anderem auf „Feindschaft gegen Gott“ (Moharebeh) und „Mitgliedschaft in Organisationen, die gegen die Islamische Republik oppositionell eingestellt sind“.

  • Urteilsbestätigung und verzögerte Zustellung: Im März 2025 bestätigte die 39. Kammer des Obersten Gerichtshofs Irans das Todesurteil wortgetreu. Die Besatzungsbehörden verzögerten jedoch bewusst die offizielle Benachrichtigung des Gefangenen bis zum jetzigen Monat Juni 2026.

Eine lange Historie von Sicherheitsverfolgungen

Es ist anzumerken, dass der Gefangene Hassan Moslawi, der aus dem Dorf „Moslawiyeh“ in der Provinz Muhammarah (Khorramshahr) stammt, aufgrund seines kulturellen und zivilgesellschaftlichen Engagements eine lange Geschichte von Verfolgungen und Festnahmen hinter sich hat. Im Jahr 2019 wurde er zusammen mit einer Reihe von Kulturaktivisten festgenommen. Damals warf ihm die 13. Kammer des Revolutionsgerichts in Ahwas unter dem Vorsitz von Richter Mehdi Shahin Vergehen wie Propaganda gegen das System, Beleidigung von Khamenei, Gründung von und Mitgliedschaft in illegalen Gruppen zur Störung der inneren Sicherheit sowie die Teilnahme an Protesten vor. Obwohl das Gericht damals eine Kaution von 300 Millionen Toman für seine vorläufige Freilassung festsetzte, verweigerte der iranische Geheimdienst seine Freigabe und hielt den Aktivisten mehr als 10 Monate lang in einem Zustand rechtlicher Ungewissheit und willkürlicher Haft.

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آخر تعديل في الثلاثاء, 09 حزيران/يونيو 2026 07:57