DRINGENDE VERURTEILUNG: Ahwazischer Verein warnt vor der Umwandlung von Städten in Militärkasernen und fordert internationale Rechenschaftspflicht für das iranische Regime
Ahwaz / Deutschland – 24. März 2026
Der Ahwazische Verein für Menschenrechte e.V. verurteilt aufs Schärfste die kriminellen Praktiken der iranischen Sicherheits- und Militärbehörden in der Region Ahwaz. Diese Maßnahmen zeugen von einer beispiellosen Missachtung des Lebens unbewaffneter Zivilisten, die als „menschliche Schutzschilde“ missbraucht werden.
Nach dokumentierten Feldberichten haben die Militärkräfte des iranischen Regimes Raketenstartrampen und Militärbatterien inmitten ziviler Gebiete stationiert, darunter in Krankenhäusern, Schulen, Moscheen und dicht besiedelten Wohnvierteln. Der Verein betont, dass diese Handlungen einen schweren Verstoß darstellen gegen:
Artikel 51, Absatz 7 des Zusatzprotokolls I zu den Genfer Abkommen von 1949: Dieser verbietet ausdrücklich, „die Bewegungen der Zivilbevölkerung oder einzelner Zivilpersonen dazu zu benutzen, militärische Ziele vor Angriffen zu schützen oder militärische Operationen zu decken“.
Die Umwandlung medizinischer und pädagogischer Einrichtungen in Militärkasernen ist ein schweres Verbrechen, das das iranische Regime aufgrund der vorsätzlichen Gefährdung von Millionen von Zivilisten unter internationale strafrechtliche Verantwortung stellt.
Gleichzeitig mit dieser militärischen Eskalation setzen die Behörden ihre Kampagne willkürlicher Verhaftungen gegen Aktivisten fort, darunter der junge Ismail Bawi, die Inhaftierten aus der Stadt Hoveyzeh sowie weitere Personen, denen Verbindungen zu ahwazischen Befreiungsbewegungen im Exil vorgeworfen werden. Der Verein deckt auf, dass diese fingierten Sicherheitsvorwürfe darauf abzielen, den Weg für Todesurteile zu ebnen, was einen Verstoß darstellt gegen:
Artikel 14 des Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte: Dieser garantiert jedem Menschen das Recht auf ein „öffentliches Verfahren vor einem zuständigen, unabhängigen und unparteiischen Gericht“ und verbietet die Erzwingung von Geständnissen.
Der Ahwazische Verein für Menschenrechte e.V. fordert die internationale Gemeinschaft, insbesondere den UN-Sicherheitsrat und die Vereinten Nationen, auf:
Rechtliche Rechenschaftspflicht: Aktivierung internationaler Strafverfolgungsmechanismen gegen die Verantwortlichen für die Stationierung von Waffen in zivilen Gebieten.
Sofortiges Eingreifen: Entsendung internationaler Inspektionskommissionen, um den Iran zu zwingen, Militäranlagen unverzüglich aus Wohnvierteln und lebenswichtigen Einrichtungen zu entfernen.
Schutz der Aktivisten: Sofortiges Handeln, um die Scheinprozesse gegen ahwazische Aktivisten zu stoppen und deren Schutz vor der drohenden Hinrichtungsgefahr zu gewährleisten.
Der Ahwazische Verein für Menschenrechte e.V. warnt davor, dass internationale Untätigkeit angesichts dieser dokumentierten Verstöße dem iranischen Regime grünes Licht gibt, seine Politik der systematischen Unterdrückung gegen das ahwazische Volk fortzusetzen.