أيلول/سبتمبر 04, 2026

Zahl der Hinrichtungen im Iran um Hunderte über den offiziellen Angaben liegt

Der Ahwazische Verein für Menschenrechte e.V. schlägt Alarm und betont, dass die tatsächliche Zahl der Hinrichtungen im Iran um Hunderte über den offiziellen Angaben liegt


​Der Ahwazische Verein für Menschenrechte e.V. äußert seine tiefe Besorgnis über den beispiellosen Anstieg der Vollstreckungsraten von Todesurteilen durch die iranischen Behörden. Der Verein weist darauf hin, dass die Politik der Unterdrückung und Einschüchterung ein alarmierendes Ausmaß erreicht hat, das als Verbrechen gegen die Menschlichkeit einzustufen ist.

​Dies geschieht als Reaktion auf den aktuellen Jahresbericht für das Jahr 2025 von Amnesty International, der einen drastischen und erschreckenden Rückschritt im Bereich der Menschenrechte im Iran offenlegt. Nach den dokumentierten Zahlen in diesem Jahresbericht haben die iranischen Behörden allein im Jahr 2025 mindestens 2.159 Menschen hingerichtet. Dies stellt einen grausamen Sprung dar, der mehr als dem Doppelten der im Jahr 2024 verzeichneten Zahl entspricht.

​In diesem Zusammenhang versichert Der Ahwazische Verein für Menschenrechte e.V. der Weltöffentlichkeit und den internationalen Institutionen, dass diese erschreckende Zahl (2.159 Hinrichtungen) das tatsächliche, tragische Ausmaß der Realität vor Ort keineswegs vollständig widerspiegelt.
​Erklärung des Vereins: „Wir betonen mit aller Entschiedenheit, dass die tatsächliche Zahl der Hinrichtungen im Iran im Jahr 2025 die öffentlich bekannte Zahl um Hunderte übersteigt. Die iranischen Behörden betreiben eine systematische Medienzensur und Geheimhaltung. Sie vollstrecken Hunderte von geheimen Hinrichtungen in den dunklen Kellern der Gefängnisse, ohne offizielle Ankündigung und ohne die Familien der Opfer oder deren Anwälte zu informieren – insbesondere in den unterdrückten Regionen und Provinzen, allen voran in Al-Ahwaz(Chuzestan,Bushehr,Ielam,Hormozghan), Belutschistan und Kurdistan.“
​Die Behörden in Teheran nutzen das Fehlen einer unabhängigen internationalen Überwachung schamlos aus, um politische Aktivisten und Menschenrechtsverteidiger durch Schauprozesse zu eliminieren. Diese Prozesse entbehren jeglicher Mindeststandards internationaler Justiz und stützen sich auf erzwungene Geständnisse, die unter brutaler Folter erpresst wurden. Ziel ist es, Angst und Schrecken zu verbreiten und jede Stimme zu ersticken, die nach Freiheit und Gerechtigkeit ruft.

​Der Ahwazische Verein für Menschenrechte e.V. fordert die internationale Gemeinschaft, den UN-Menschenrechtsrat und die Sonderberichterstatter auf, unverzüglich zu intervenieren und spürbaren, ernsthaften Druck auf das iranische Regime auszuüben, um diese „Maschine des Massenmords“, die über den Völkern schwebt, zu stoppen. Der Verein unterstreicht die Notwendigkeit, eine unabhängige internationale Untersuchungskommission zur Fact-Finding-Mission einzusetzen, um die Wahrheit aufzudecken und die Geheimgefängnisse in Ahwaz und anderen Regionen offenzulegen, in denen Tausende Unschuldige unter dem Beil systematischer politischer Hinrichtungen gefangen gehalten werden.

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