أيلول/سبتمبر 05, 2026

9/1 Die Menschenrechte Lagebericht in Ahwaz

Die Verbreitung von Arbeitslosigkeit und Drogen

Ahwaz zählt zu den reichsten Ländern der Welt an natürlichen Ressourcen, zu denen Erdöl und Erdgas gehören. Die natürlichen Erdölreserven werden auf 157 Milliarden Barrel geschätzt. Ahwaz verfügt damit über die drittgrößten Erdölvorräte der Welt und 10 % der weltweiten Rohölvorkommen. Dazu kommen noch 34 Billionen Kubikmeter Erdgas, und damit das größte Vorkommen weltweit. Ahwaz verfügt über 99 % des Erdölvorkommens- und Förderung sowie 100 % des Erdgasvorkommens- und Förderung, der als Iran auf der Landkarte bezeichneten Fläche. Obwohl Ahwaz 90 % des Nationaleinkommens des persischen Staates liefert, gelten die Arbeitslosenquoten in Ahwaz als die Höchsten im so genannten iranischen Staat. Laut offiziellen persischen Statistiken überstieg die Arbeitslosenquote die 46 % Marke.

Um ihre absolute Herrschaft durchzusetzen, machte sich die Besatzungsmacht daran, durch die Verbreitung von Drogen zu Spottpreisen, den Geist der Entschlossenheit und des Widerstandes bei den jungen Ahwazi zu brechen. Die letzten Statistiken zeigen, dass Ca. 200 zweihunderttausend Ahwazi, Drogen sowie verschiedene Opiate konsumieren.

Die Zerstörung der Umwelt

Die absichtliche systematische Verschmutzung der Umwelt durch die Besatzungsmacht, führte zu einer Rekord-Salinität (Salzgehalt) in den Fließgewässern. In den letzten wenigen Jahren resultierte daraus das Sterben von hunderttausenden Fischen.

Die von Staubstürmen befallenen ahwazischen Städte sind ein Phänomen, das seit mittlerweile dreizehn Jahren zu beobachten ist. Experten führen die Problematik auf die Zerstörung sowie Beschädigung der Umwelt, durch die Besatzungsmacht in den letzten Jahrzenten, zurück.  Darunter fallen Austrocknung der Marschen, die Umleitung der Läufe ahwazischer Flüsse, die Errichtung von Dutzenden Staudämmen, sowie die Verbreitung der Desertifikation in großen Gebieten des Ahwaz.

Die Besatzungsmacht hat nicht die nötigen Schritte unternommen, um die Schwefeldioxid-Emission zu verringern, was zu sauren Regenfällen in den letzten drei Jahren führte. Alleine im Jahre 2013 wurden mehr als 22.000 ahwazische Bürgerinnen, infolge von Vergiftungs- und Erstickungsanfällen nach sauren Regenfällen im Herbst, in den Krankenhäusern der Hauptstadt der Ahwaz eingeliefert. Das Phänomen wiederholt sich im Jahre 2014, als 16.000 Personen mit Vergiftungs- und Erstickungsanfällen in den Krankenhäusern eingeliefert wurden. Selbiges wiederholte sich auch ‚dieses Jahr‘. Ärztliche Berichte aus allen Krankenhäusern der Hauptstadt von Ahwaz zeigten, dass 24.800 ahwazische Personen in der Hauptstadt an Erstickungsanfällen, infolge von sauren Regenfällen, ‚in den letzten Tagen‘, litten

 

Ahwazischer Verein zur Verteidigung der Menschenrechte

 

  

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آخر تعديل في الإثنين, 25 أيلول/سبتمبر 2017 22:49