Das Verschwindenlassen
Der iranische Staat führt die Politik des Verschwindenlassens in einer geordneten und systematischen Art und Weise durch; so lässt man Aktivesten ‚verschwinden‘ nachdem sie verhaftet wurden. Dies erfolgt ohne Bekanntgabe des Ortes der Festhaltung oder der Schicksale der jeweiligen Personen. Der Ahwazischer Verein zu Verteidigung der Menschenrechte, registrierte das Verschwindenlassen von 17 Aktivisten deren Schicksale bis zu jetzigen Zeitpunkt unbekannt ist.
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Vollständiger Name |
Alter |
Wohnort (Stadt) |
Verhaftungsdatum |
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Hamza ASAKRA |
17 |
Maschur |
Februar 2015 |
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Isa Abdulhadi Bin NASIR |
28 |
Alsous |
21 Februar 2015 |
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Hassun Abdulhadi Bin HABIB |
29 |
Alsous |
21 Februar 2015 |
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Hussein Abdullahi Bin HATAB |
22 |
Alsous |
21 Februar 2015 |
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Majid Abdullahi Bin MASCHAF |
24 |
Alsous |
21 Februar 2015 |
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Muhammad Abdullahi Bin HALIL |
32 |
Alsous |
21 Februar 2015 |
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Jasim Abdullahi Bin OUBAID |
28 |
Alsous |
21 Februar 2015 |
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Majid Abdullahi Bin DAHAM |
21 |
Alsous |
21 Februar 2015 |
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Schuja Abdullahi Bin Maschaf |
- |
Alsous |
21 Februar 2015 |
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Abdullah Karamallah Kab Bin ABBAS |
35 |
Schaour |
21 Februar 2015 |
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Hasan Karamallah Kab Bin ABBAS |
30 |
Schaour |
21 Februar 2015 |
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Ahmad Kab Bin ALI |
28 |
Schaour |
21 Februar 2015 |
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Naji Ubaidaui Bin MARDAU |
- |
Schaour |
21 Februar 2015 |
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Abdullah Ubaidaui Bin MARDAU |
- |
Schaour |
21 Februar 2015 |
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Wisam Kanani bin Muhammad |
- |
Schaour |
21 Februar 2015 |
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Abbas IDRIS |
- |
Schaour |
21 Februar 2015 |
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Hamza IBEDAWI |
- |
Schaour |
21 Februar 2015 |
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Baqir NUAMI |
35 |
Ahwaz |
6 März 2016 |
Die Änderung der Flussläufe
Die Besatzungsmacht arbeitet weiterhin an der Durchführung ihrer feindseligen Projekte, welche darauf abzielen die Läufe der ahwazischen Flüsse in Richtung persischer Provinzen zu ändern. Große Wassermengen aus den Flussbecken werden durch riesige Kanäle zu persischen Städten und Dörfern ins Zentrum und in den Norden des sogenannten Iran gelenkt.
Bis jetzt gibt es sechs Projekte für den Transport des Wassers vom Becken des Flusses Adujail “Karoun“ zu den Provinzen Isfahan und Ghom. Diese sind Kouhnrk 1,2 und 3, Qamrud 1, Gaschma Linkan, Khadankistan, und transportieren ca. 1,146 Milliarden Kubikmeter im Jahr.
An den drei weiteren Projekten, Sad Kamal, Qamrud2 und Bahschat Abad, wird gerade gearbeitet. Alleine das Projekt Bahschat Abad soll für den jährlichen Transport von 1,1 Milliarden Kubikmeter in die Provinzen Isfahan, Karaman und Yazd ausgebaut werden. Die Projekte Marir, Sulukan, die für den Transport des Wassers vom Becken des Flusses Adujail nach Karaman, Kukan, befinden sich in der Planungsphase
Verbot des Schulunterrichtes in der Muttersprache
Rückblickend auf die Theorien, die Reza Pahlavi, Gründer der ehemaligen Pahlavi Dynastie, vorgeschlagen wurden und dieser er sich vollständig annahm, so ist ersichtlich, dass die Theorie „des einheitlichen Volks“, das Fundament des Plans den Reza Pahlavi (und nach ihm sein Sohn), sowie des Mullah Regime in die Praxis umgesetzt haben.
Die Theorie verfolgt die Absicht eine einheitliche Sprache durchzusetzen, nämlich die Sprache des Siegers: Persisch. Die Sprachen der Völker, die ihre Souveränität infolge der von England unterstützten Besatzung verloren haben, sollen ausgelöscht werden. Dabei handelt es sich um die Sprachen Azari, Arabisch, Kurdisch, Belutschisch sowie Turkmenisch. Aus diesem Grund wurde die Anwendung der arabischen Sprache bei offiziellen Behörden der Besatzung in Ahwaz untersagt und deren Unterricht in den Schulen verboten.
Durch das einsperren der Ahwazi in einem großen Gefängnis, in dem ausschließlich persische kulturelle Elemente einfließen dürfen, zeigte die Theorie bis zu einem weitgehenden Grad Erfolg. Dem Vorschritt der Telekommunikationsmedien ist es zuverdanken, dass von der Sprache nichts außer ihrer Erwägung übrig geblieben ist.
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